Luft/Wasser-Wärmepumpe

Bei der Luft Wasser-Wärmepumpe, die auf der Technik des Verdichtungsprinzips funktioniert, wird das Kältemittel entspannt und durch die Außenluft mithilfe eines Ventilators erwärmt. Im Anschluss wird das Kältemittel durch einen Kompressor so lange komprimiert bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Durch diesen Vorgang der einzelnen Komponenten entstehen unausweichlich Geräusche, die ab einer bestimmten Lautstärke für Sie, und auch für Ihren Nachbarn, als störend empfunden werden können.

Quelle: www.co2online.de

Die Technische Grundlage der Auslegung gegen Lärm

Lautstärke ist ein subjektives Empfinden und wird von jedem anders wahrgenommen. – Deshalb gibt es in Deutschland gesetzliche Regeln, die auf Basis von Berechnungen festgelegen, wie hoch die Lärmbelästigung in Dezibel (dB) jeweils sein darf. Das Regelwerk in Deutschland ist die „Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm“, kurz TA-Lärm, die wiederum als Verwaltungsvorschrift vom Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSCHG) geregelt ist.

In diesem Regelwerk ist festgelegt, welche Randbedingungen in den verschiedenen Gebieten gelten. Befindet man sich beispielhaft in einem Industriegebiet, so kann die Anlage bis zu 70 dB laut sein, wohingegen in einem Kurort die Anlage nur bis zu 45 dB und bei Nacht sogar nur 35 dB laut sein darf in Bezug auf den nächstliegenden Emissionsort.

EMMISIONSORT Lautstärke in Dezibel
Industriegebiet 70 dB(A)
Gewerbegebiet tags 65 dB(A)
nachts 50 dB(A)
Urbanes Gebiet tags 63 dB (A)
nachts 45 dB (A)
Kerngebiet, Dorfgebiet und Mischgebiet tags 60 dB(A)
nachts 45 dB(A)
Allgemeines Wohngebiet und Kleinsiedlungsgebiet tags 55 dB(A)
nachts 40 dB(A)
Reines Wohngebiet tags 50 dB(A)
nachts 35 dB(A)
Kurgebiet, Krankenhaus und Pflegeanstalt tags 45 dB(A)
nachts 35 dB(A)

Die Emissionsorte mit den Emissionswerten sind in der DIN 4109 festgelegt.

Unter den schutzbedürftigen Räumen fallen:
• Kinderzimmer
• Arbeitsräume / Büros
• Unterrichtsräume
• Wohn- und Schlafräume
• Wohnküchen, die zum Aufenthalt der Bewohner dienen
hier sind die Werte wesentlich niedriger angesetzt und liegen tags bei 35 dB und nachts bei 25 dB.

Tiefe Töne

Neben Einhaltung der Geräuschtoleranz wird ein besonderer Schwerpunkt auch auf tiefe Töne gelegt. Der Tief-Frequenzschall wird als Anteil der Geräusche gemessen, die tiefer als 90 HZ sind. Menschen können diese Geräusche schon ab 20 HZ wahrnehmen. Trotz Einhaltung der Lautstärke (dB) können Menschen die tiefen Töne als besonders störend empfinden, die sie nicht differenzieren können und sie als allgemeines Brummen wahrnehmen.

Schallschutzrechner – Wie haben wir den Rechner konzipiert?

Unser Rechner verschafft anhand der Eingabe-Daten einen Überblick, ob der Einbau einer Wärmepumpe bei Ihnen realisierbar ist. Die angenommene Wärmepumpe hat bei uns im Rechner eine durchschnittliche Lautstärke von 60 dB (marktübliches Modell). Es kann im Einzelfall natürlich auch zu Abweichungen kommen, da jedes Gebäude einen individuellen Baustandart hat. Es sollte bei der Auswahl des Heizgerätes immer eine Prüfung durch einen Sachverständigen erfolgen.

Unsere verwendete Formel stellt sich folgend auf:

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Autor: Hans-Peter Ratzlaff